Lesungen

Frischer Wind aus unabhängigen Schweizer Verlagen! Kommen Sie an Bord und entdecken Sie 10 ganz unterschiedliche Autorinnen
und Autoren mit ihren neuen Büchern. Jeweils nach 15 Minuten wird das Mikro weitergegeben. Eine Veranstaltung von
SWIPS – Swiss Independent Publishers im Rahmen von Zürich liest.

Es lesen:
Dieter Zwicky, «Phay Phayderkohl und Fred Pyjama» (edition pudelundpinscher)
Valeska Marina Stach, «Bermuda» (Lenos Verlag)
Peter Beeli, «Neu-Helvetia» (Neptun Verlag)
Florian Bissig, «Spielen, was ist» (Verlag die Brotsuppe)
Thomas Gamma, «Wandrer» (Edition Valnød)
Susanna Desax, «Solveigs Weg» (Edition 8)
Stefanie Grob, «Hochleischtigserholig» (Der gesunde Menschenversand)
Christof Burkard, «Erntezeit» (Edition Maulhelden)
Dorothee Kohler, «Vier Seiten Leben» (Limmat Verlag)
Raffael Rihs, «Nie ist alles gut» (Caracol Verlag)
 

TIckets im Vorverkauf oder an der Veranstaltungskasse vor Ort.

 

 

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Eintritt

Unser Verlag wird 30 – feiern Sie mit uns! Verleger Bernhard Echte und Autor Albert Debrunner führen durch den Abend und verraten die Highlights der Verlagsgeschichte. Freuen Sie sich auf Anekdoten und Lieblingstexte von Walser bis Naegeli. Und natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Um Anmeldung wird gebeten unter: verlag@nimbusbooks.ch.
 

Datum und Ort
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Ein junger Dichter revolutioniert mit 22 Jahren die Schweizer Lyrik. Seine Gedichte handeln nicht von Alpen und Alpwiesen, sondern vom Leben in der Stadt. Er verweigert den Militärdienst aus pazifistischer Überzeugung, landet im Gefängnis, schreibt dort einen seiner wichtigsten Gedichtbände. Jahrzehnte später macht diese Neuausgabe das Werk Albert Ehrismanns wieder zugänglich. An der Vernissage spricht Herausgeber Thomas Dütsch über einen fast vergessenen Erneuerer der Schweizer Literatur. Schauspielerin Eva Maropoulos lässt seine zeitlos modernen Gedichte wieder lebendig werden. Moderation: Bernhard Echte

Eine Veranstalung von Orell Füssli am Bellevue, im Rahmen von «Zürich liest».

TIckets gibt es hier.

 

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Unter dem Titel «Mit jedem Vers» gestalten Thomas Dütsch, Chris Wirth und Martin Kunz einen poetisch-musikalischen Abend.
Thomas Dütsch liest Gedichte aus seinem Band «Zwischenhoch», hinzukommen ältere Verse, die nichts von ihrer Kraft eingebüsst haben, und ganz neue Werke. Chris Wirth auf der Bassklarinette und Martin Kunz am Klavier werden rund um die Gedichte einen Klangraum schaffen - ein einmaliges Klang- und Wortkunsterlebnis.

Weitere Informationen gibt es hier.

Datum und Ort
Eintritt

Unter dem Titel «Mit jedem Vers» gestalten Thomas Dütsch (Gedichte) und Chris Wirth (Bassklarinette) eine poetisch-musikalische Hauslesung in Amriswil.
Die Stubete ist öffentlich, eine vorgängige Anmeldung ist jedoch zwingend unter: info@literaturblatt.ch oder 076 448 36 69 (Platzzahl beschränkt).

Weitere Informationen gibt es hier. 

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EIne Veranstaltung im Rahmen von «Leipzig liest»

Als Andreas Herzau am 2024 verstarb, verlor die deutsche Fotografiewelt einen ihrer engagiertesten und inspirierendsten Vertreter. Als Reportagefotograf ging es ihm von Anfang an nicht um den sensationellen ‹Schuss›, sondern darum, mit einer eigenen Bildsprache «zu zeigen, was ist». 1992 gehörte er zu den Mitbegründern der Agentur «Signum», deren Mitglieder sich als politische Dokumentaristen verstanden und unter hohem persönlichen Risiko aus Kriegs- und Krisengebieten berichteten. In der Folge war Herzau für zahlreiche grosse Magazine tätig, darunter für den «Spiegel», den «Stern», die «Zeit» und andere. Sein Interesse ging aber über die unmittelbare Tagesaktualität hinaus, so dass er parallel an umfangreicheren Projekten zu arbeiten begann. Es entstand eine Reihe von Fotobänden, für die Herzau einen gänzlich neuen Stil entwickelte. Die Bilder sind seitenfüllend und kontrastiv gegeneinander gesetzt, vermeiden alles Erzählerisch-Anekdotische, sondern konfrontieren gezielt mit Als Andreas Herzau am 2024 verstarb, verlor die deutsche Fotografiewelt einen ihrer engagiertesten und inspirierendsten Vertreter. Als Reportagefotograf ging es ihm von Anfang an nicht um den sensationellen ‹Schuss›, sondern darum, mit einer eigenen Bildsprache «zu zeigen, was ist». 1992 gehörte er zu den Mitbegründern der Agentur «Signum», deren Mitglieder sich als politische Dokumentaristen verstanden und unter hohem persönlichen Risiko aus Kriegs- und Krisengebieten berichteten. In der Folge war Herzau für zahlreiche grosse Magazine tätig, darunter für den «Spiegel», den «Stern», die «Zeit» und andere. Sein Interesse ging aber über die unmittelbare Tagesaktualität hinaus, so dass er parallel an umfangreicheren Projekten zu arbeiten begann. Es entstand eine Reihe von Fotobänden, für die Herzau einen gänzlich neuen Stil entwickelte. Die Bilder sind seitenfüllend und kontrastiv gegeneinander gesetzt, vermeiden alles Erzählerisch-Anekdotische, sondern konfrontieren gezielt mit Disparatem. Optische Störungen werden nicht um des ‹schönen Bildes› willen ausgespart, sondern bewusst in Kauf genommen. In ihrer Direktheit sprechen die Aufnahmen eine Wahrhaftigkeit des Hinsehens aus, die das Medium Fotografie überraschend erneuert.
Für seine letzte, posthume Publikation «Gucken» (NIMBUS 2025) führte Andreas Herzau intensive Gespräche mit Sebastian Lux, Geschäftsführer der Stiftung F.C. Gundlach. Themen sind die Entwicklung des Fotojournalismus seit den 1990er Jahren, die Folgen des Medienwandels auf technischer und wirtschaftlicher Ebene, der politische Druck, dem die optischen Medien immer stärker ausgesetzt sind, sowie die Gefahr von ‹Deep Fakes› durch die aufkommende KI. Zugleich aber betont Herzau auch die neue kreative Freiheit, die der Fotografie in einer abgelichteten Welt zugewachsen ist – man muss nur unvoreingenommen um sich gucken.

Im Rahmen von «Leipzig liest» sprechen Sebastian Lux, der Verleger Bernhard Echte, Herzaus langjährige Partnerin Renate Ruhne sowie sein Weggefährte Heiko Seibel über das fotografische Werk von Andreas Herzau, die Publikation «Gucken» und die Entwicklung des Fotojournalismus. Im Anschluss an das Gespräch findet ein kleiner Umtrunk statt. Eine Pop up-Ausstellung mit Herzau-Fotos begleitet die Veranstaltung.

Buchpräsentation
Gespräch und Lesung: Sa, 21.3., 19 Uhr

Pop up-Ausstellung
Vernissage: Do, 19.3., 17 Uhr
Öffnungszeiten Ausstellung: Do, 19.3. bis So, 22.3., 15 bis 19 Uhr.
 

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Johann Peter Hebels Kalendergeschichten und die «Alemannischen Gedichte» waren zu seinen Lebzeiten im alemannischen Raum in fast jedem Haushalt zu finden. Hebel erreichte das «einfache Volk» ebensowie die «gebildeten Stände». Was hat dieser Volksschriftsteller uns 200 Jahre nach seinem Tod noch zu sagen? Die Basler Hebelstiftung bat 30 Autor:innen, einen Hebel-Text eigener Wahl zum Ausgangspunkt eines neuen zu nehmen. Entstanden ist eine Sammlung, die nicht nur als Hommage an Hebel gelesen werden kann, sondern auch als Spiegel der heutigen Literatur in der Schweiz und im alemannischen Raum. Eine Kooperation mit der Hebelstiftung.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es einen Apéro.

Autorin: Gianna Molinari
Autorin: Ariane Koch
Herausgeber: Andreas Lang
Moderator: Manfred Papst

 

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Sonntagsmatinee mit den Swiss Independent Publishers (SWIPS) – Im 1. Teil ab 10 Uhr präsentieren wir Ihnen unsere vier spannenden Belletristik-Beiträge. Die Protagonist:innen bewähren sich im Alltag, verteidigen ihre Identität in Diktaturen oder leisten Widerstand im Krieg.
Es lesen Dominic Oppliger («Helsinki», Der gesunde Menschenversand), Karin Hofmann («Leo Sola», Lokwort), Manuel Gübeli («Die bestmögliche Vermutung», Arisverlag), Joanna Yulia Kluge («David Pablo», lectorbooks).

Im 2. Teil ab 11:30 Uhr gibts fünf Highlights aus dem Bereich illustrierte Werke und Sachbücher. Es geht um das gesellschaftliche Zusammenleben, Fremd- und Selbstbestimmung, ein Märchen von Hannah Arendt, Walter Benjamins Exiljahre sowie Rap und Islam in Frankreich.
Es lesen Matthias Müller («So nah am Rand», Caracol Verlag), Wanda Dufner («Bauchlandung», Edition Moderne) Hildegard E. Keller («Die weisen Tiere», Edition Maulhelden), Bernhard Echte («Walter Benjamin. Das Pariser Adressbuch», NIMBUS. Kunst und Bücher), Andrea Elisabeth Suter-Bieinisowitsch («Rap und Islam in Frankreich», Seismo Verlag).

Teil 1 und 2 können einzeln besucht werden. Einlass Teil 1 ab 10 Uhr, Einlass Teil 2 ab 11:30 Uhr. Tickets sind gültig für die gesamte Veranstaltung.

Mehr zur Veranstaltung und zum Ticketvorverkauf.

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Reimlose, in eigenen Rhythmus gefasste Verse. Ein Vokabular, unprätentiös, aber doch spielerisch. Gedichte, in wenigen Strichen hingesetzt wie eine japanische Tuschzeichnung. Schöner als mit Lyrik der Zürcherin Iren Baumann lässt sich der Sonntagmorgen nicht beginnen.
Moderation: Bernhard Echte.

Eine Veranstaltung im Rahmen von «Zürich liest»

Platzreservation per Mail

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Im Rahmen der Ausstellung «Schtuky – Fotografien von 1990–2023» mit Arbeiten des Hamburger Fotografen Andreas Herzau präsentiert die Freie Akademie der Künste Hamburg das neu erschienene Buch «Gucken» (NIMBUS). An der Buchvorstellung nehmen neben dem damaligen Gesprächspartner Sebastian Lux auch seine Lebensgefährtin Renate Ruhne, sein Kollege und Freund Heiko Seibel und der Verleger Bernhard Echte Teil. In ihrer Direktheit sprechen die fotografischen Aufnahmen von Andreas Herzau eine Wahrhaftigkeit des Hinsehens aus, die das Medium Fotografie überraschen erneuert. In seinen Gesprächen mit Sebastian Lux blickt Andreas Herzau auf die Entwicklungen der Fotografie und des Fotojournalismus seit den 1990er Jahren zurück, analysiert die Folgen des Medienwandels auf technischer, wirtschaftlicher und künstlerischer Ebene, berichtet vom politischen Druck, dem die optischen Medien immer stärker ausgesetzt sind – bis zur Gefahr von Deep Fakes durch die aufkommende KI. Zugleich aber betont er die neue kreative Freiheit, die der Fotografie in einer abgelichteten Welt zugewachsen ist – man muss nur unvoreingenommen um sich gucken. In Kooperation mit der Stiftung F.C. Gundlach.

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